| Notruf |
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Vorgehensweise bei einem NotrufBei Unfällen kann eine schnelle Hilfe lebensrettend sein. Deshalb ist es besonders wichtig, beim Notruf möglichst präzise Angaben anhand der fünf so genannten "W-Fragen" zu machen: Was ist passiert?Durch die Beschreibung mit prägnanten Stichworten, wie Brand, Verkehrsunfall, bewusstlose Person etc. kann die Situation richtig eingeschätzt werden und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden (z. B. Einsatz der Feuerwehr, Notarzt usw.). Wo geschah es?Möglichst genaue Angaben über den Schadensort ersparen den anrückenden Kräften unnötiges Suchen. Ortsangabe - Ort, Stadtteil, Straße, Hausnummer und ergänzende Angaben. Sie sind am Schadensort fremd? Fragen sie Ortsansässige/Passanten und bitten um Hilfe bei der Ortsbestimmung. Bei einem Notruf über Handy müssen die Ortsangaben besonders präzise sein , da das Telefon nicht geordet werden kann. Bei Unglücksfällen auf Autobahnen oder mehrspurigen Bundesstrassen unbedingt die Kilometerangabe und Fahrtrichtung angeben, da ein Wenden unter Umständen nicht möglich ist. Wie viele Verletzte?Die Angabe der Anzahl der Verletzten ist wichtig für den Abtransport mit Rettungs- und Krankenwagen. Bei vielen Verletzten die Anzahl schätzen. Bitte nicht unter- oder übertreiben. Welche Art von Verletzungen?Wichtig ist die Schilderung insbesondere von lebensbedrohlichen Verletzungen, damit der Notarzt mit entsandt wird. Warten auf Rückfragen!Es ist wichtig, auf die Bestätigung der Leitstelle zu warten, dass alle Angaben richtig verstanden wurden. Nur so ist gesichert, dass der Einsatz schnell und reibungslos abläuft.
Verhalten im Brandfall
Gefährliche Mythen"Wenn es brennt, habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen"Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein.
"Mein Nachbar oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren."Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur zwei Minuten Zeit hat – besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.
"Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftung im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.
"Steinhäuser brennen nicht."Das brauchen Sie auch nicht! Schon Ihre Gardine, die Tapete oder ca. 100g Schaumstoff, beispielsweise in Ihrer Couch sind ausreichend um eine tödliche Rauchvergiftung zu erzeugen.
"Rauchmelder sind teuer."Ein Rauchmelder ist ein gutes Mittel zum vorbeugenden Brandschutz im eigenen Haushalt. Täglich sterben in Deutschland 2 Menschen bei Bränden. Wie viel ist Ihnen Ihr Leben wert? |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 6. August 2007 ) | |||||||||||||||||
Notrufe 


